Tel Aviv Blog

Leben im nicht ganz so heiligen Land

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Fernsehen nach Sex

January 15th, 2008 · Comments Off

Wir saßen auf ihrer Couch und knutschten herum, sie hatte es ziemlich eilig, mir die Kleider vom Leib zu reißen und mich zu umschlingen. Ich hatte es nicht ganz so eilig, obwohl ich 1,5 Jahre in der Wüste gewesen war.

“Das war die Wüste ” bedeutet: “ich hatte keinen Sex”. Ein sehr schöner Ausdruck, mit wem sollte man in der Wüste denn auch schlafen. Ich meine, man kann in einer solchen Situation tatsächlich anfangen, Kamelkühen auf die Vagina zu stieren. Gut ich war nicht in der Wüste, sondern in Tel Aviv, kam mir bei jedem Gespräch mit einer Frau aber vor wie ein Dreijähriger. Auf diesem Niveau spreche ich etwa Hebräisch. Vielleicht ist es doch ein bisschen auf die Substanz gegangen.

Im Hebräischen gibt es einen alten Ausdruck der Verwunderung oder des “puh” oder “boooh” sagen, den heute kaum noch jemand benutzt: “Oi wai woi”: Oi wai woi, es ist schon drei Uhr? Da muss ich mich aber sputen.

Als ich in sie eindrang, machte sie “Oi”. Ich war wieder einmal wie vom Donner gerührt. Ich hätte es nicht geglaubt, wenn es mir jemand erzählt hätte. Laute beim Sex sind selbstverständlich und gehören dazu. Als Europäer erwartet man aber gewisse Laute, wenn sie denn kommen. Aber nicht: “Oi”. Vielleicht war es der Moment, wo ich gemerkt habe, dass zwei Kulturen aufeinanderprallen. Thorsten fand das richtige Wort dafür. Ich nannte es zunächst “fremd”, Thorsten korrigierte mich: “exotisch”.

Das war sie allemal. Dunkel wie eine Araberin, fast schwarze Augen. Und sie kam schnell, sehr schnell. Erneut war ich wie vom Donner gerührt.

In Israel wird ständig Panik gemacht. Man liebt es Panik zu machen. Webseite XY ist uns auf den Fersen, wir brauchen mehr Links schreit mein Chef. Wir haben erst vier Texte besprochen, wir müssen noch einen fünften besprechen, sagt die Lehrerin im Ulpan, egal, ob ihr die davor verstanden habt oder nicht. Das Wort “Blumen pflücken” ist dann aber super wichtig, so wichtig, dass es unbedingt eine halbe Stunde besprochen, bis auch der letzte dämliche Einwanderer aus Russland, Amerika, Frankreich oder Deutschland es verstanden hat. Ich habe mich geweigert, mir das Wort zu merken, weil ich es weder auf English noch auf Französisch kenne und beide Sprachen trotzdem fließend beherrsche.

Yalla, Yalla wir fliegen gleich womöglich in die Luft. Panik, Luftschutzbunker, Atombomben und die ganzen bösen Araber (die uns killen würden, wenn wir nicht bis an die Zähne bewaffnet wären, muss ich leider zugeben). Trotzdem: Ich bestelle einen Aperativ.

Sie lies mich kommen und wartete kurz ab. Dann sprang sie auf, zog sich an und machte den Fernseher an. Ich war zum dritten Mal an diesem Abend wie vom Donner gerührt. Irgendeine Scheiß amerikanische Soap über einen Engländer und eine New Yorkerin, die sich in New York kennen gelernt hatten und mit Kulturunterschieden zu kämpfen haben.

Ich bin mir nicht sicher, ob es die richtige Frau für mich ist.

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und wie sie alle heißen

January 15th, 2008 · Comments Off

Wir gingen die Achad’Ham entlang und mir war ein bisschen mulmig zumute. Den ganzen Abend Hebräisch sprechen ist anstrengend. Im übrigen hatte sie mich doch nervös gemacht. Ich hielt mich einfach zurück und sagte nicht mehr viel, viel kann ich in dieser Sprache ohnehin nicht sagen.

In einem gewissen Sinne wartete ich einfach ab, ob etwas passieren würde. Wie so oft. Ich beobachte, wie sich die Leute verhalten und agiere etwas später. Hier wohne ich, riss sie mich aus meinen Gedanken.

Ich sagte immer noch nichts und schaute sie an. Sie lehnte lässig an einem Auto und schaute mich erwartungsvoll an. Diese Sprache scheint die Welt zu sprechen. So macht man das also. Schon öfter hatte ich mich über etwas ältere Paare (also Mitte 30) gewundert, die knutschend gegen ein Auto lehnen. Zum Ritual schein auch zu gehören, dass der männliche Part seine Hüfte gegen ihre drückt und reibt.

Darauf habe ich verzichtet.

Ich blieb er vorsichtig und wollte wissen, wie sie riecht, wie sie küsst und wie sich ihre lockigen Haare anfühlen (von denen ich auch später die Finger lassen nicht lassen konnte, bis es zu Beschwerden kam).

“Willst Du mir nicht Deine Wohnung zeigen?” sagte ich nicht ohne stolz, denn ich ich benutzte zum ersten Mal das Verb “zeigen”. Ich hatte es mir für einen ganz besonderen Augenblick aufgehoben und bekam natürlich einen freundlichen. Aber einen freundlichen: “nein, heute nicht”.

Ich lächelte sie an und verabschiedete mich.

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Wohnungssuche Tel Aviv

December 2nd, 2007 · 2 Comments

Heute habe ich eine Anfrage wegen Mietpreisen in Tel Aviv und Wohnungssuche in Tel Aviv bekommen. Wer eine Wohnung in Tel Aviv mieten möchte, der hat eigentlich nur eine Wahl: homeless.co.il. Einige Israelis sagen, dass man auch über yad2.co.il eine Wohnung in Tel Aviv suchen kann, der Markt ist hier aber deutlich kleiner und viele Vermieter schalten doppelt. [Read more →]

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Warum ich in Israel bin

November 26th, 2007 · No Comments

Ich werde häufig gefragt, warum ich in Israel leben möchte, in Europa wäre alles besser, lautet das einhellige Urteil der Israelis. Viele haben die Schnauze voll von Krieg, Korruption und niedrigen Gehältern. Man kann sich auch immer die Frage stellen, ob man seine Söhne als Kannonenfutter für sinnlose Kriege hergeben will, wie z.B. den letzten Libanonkrieg. [Read more →]

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Können Kakerlaken fliegen?

November 13th, 2007 · 27 Comments

Können Kakerlaken fliegen? Natürlich nicht, dachte ich bis gestern. Kakerlaken krochen oder liefen bisher immer nur in blanker Panik vor mir davon, ich genauso panisch hinterher. Meist mit K300 um diesen widerlichen Viechern den Garaus zu machen.

Leider gibt es in Tel Aviv ziemlich viele Kakerlaken. Letztens war ich in einem guten Restaurant (über das schreibe ich demnächst) und die Kakerlake, die seelenruhig über den Boden lief wurde von allen Anwesenden ignoriert. Israelis verstehen sich aufs Kakerlaken ignorieren, in fast jedem Haushalt läuft schon mal ein rum. Natürlich stehen die Supermärkte voll von Kakerlakengiften, angefangen von Heppi, einem Bodenpflegemittel gegen Kakerlaken bis zu meinem geliebten K300, dem ultimativen Kakerlakenvernichter. [Read more →]

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Was ist ein Chanukka Busch?

November 12th, 2007 · Comments Off

Passend zur Vorweihnachtszeit habe ich mich neulich mit Einat über Weihnachten in New York unterhalten. Um die Zahlen spielen zu lassen: es gibt in New York ca. 3 Millionen Juden. Schaut man auf die genuin jüdische Bevölkerung in Israel, kommt man zu dem überraschenden Schluss, dass es in New York fast so viele Juden gibt, wie in Israel. Der Anteil der Juden an der Gesamtbevölkerung beträgt in Israel nämlich nur ca. 50 Prozent. Bei 7 Millionen Einwohnern macht das gerade Mal 3,5 Millionen Juden in Israel. Der Rest sind israelische Araber, Russen jüdischer Herkunft, Drusen und Spinner, die meinen, im heiligen Land wohnen zu müssen. Ich gehöre vermutlich zur letzteren Gruppe, mit Chanukka und Synagoge am Samstag habe ich nicht viel am Hut. Aber, eigentlich geht es hier um den so genannten Chanukka Busch.

Weihnachten in New York ist kommerziell und glänzend, trotzdem kann sich niemand so recht dem Charme der kalten Vorweihnachtszeit entziehen – auch die Juden nicht, aber wie erklären liberale jüdische Eltern Ihren Kindern, dass es keinen Weihnachtsbaum und keine Geschenke gibt? Diese Frage habe ich mir ehrlich gesagt noch nie gestellt. [Read more →]

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Arbeiten im Casino Tel Aviv

November 8th, 2007 · No Comments

Gerade habe ich einen Artikel auf der Jerusalem Post gefunden, der meine Situation nicht besser beschreiben könnte. Es geht um Arbeiten in Israel. Einen guten Lebenslauf und nach der Einwanderung merkt man, dass die Türen zu Jobs verschlossen sind. Arbeiten in Israel wird zum Problem, wenn man nicht gerade Programmierer oder Physiker ist.

Es geht sogar Freunden von mir so, die auf recht hohem Niveau Hebräisch sprechen. Es reicht eben nicht um gegen Leute zu konkurrieren, die in Israel aufgewachsen sind. Man endet schließlich doch im Online Casino, wobei ich es noch besser getroffen habe – im Costumer Support bin ich zumindest nicht gelandet. [Read more →]

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morgendliche Stille

November 7th, 2007 · No Comments

Ich drehte mich in meinem Bett um ein unbekannter Geruch drang in meine Nase. Nicht völlig unbekannt. Es war ein bisschen von Einats Geruch in meinem Bett übrig geblieben. Ich atmete erneut ein und fühlte mich wohl und unwohl zugleich. Ich wusste nicht, ob ich sie wieder in meinem Bett fühlen wollte oder nicht.

Nach dem Aufstehen überlegte ich, ob ich ausnahmsweise einen Kaffee trinken sollte, bevor ich das Haus verlies. Ich entschied mich dagegen und rauchte stattdessen zwei Zigaretten, schaute dabei aufs Meer. Tiefblau, bewegter als im Sommer, aber noch nicht stürmisch, wie es im Januar sein kann. [Read more →]

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beste Reisezeit Israel

November 7th, 2007 · Comments Off

Ich bin noch nie gefragt worden, wann man Israel am besten bereist. Ich habe mich trotzdem dazu entschlossen etwas über die beste Reisezeit Israel zu schreiben, weil es heute geregnet hat.

Es ist Mittwoch, der 7. November und es hat heute in Tel Aviv das erste Mal seit sechs Monaten geregnet. Ein bisschen tröpfeln habe ich dabei ausgeschlossen, das hatte es bereits im Oktober. Die beste Reisezeit für Israel ist für mich der November. Die brütende Hitze des Sommers ist vorbei, das Meer ist noch warm und es regnet ab und zu sogar einen Tag. [Read more →]

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Suchresultate für Jew auf google.com

October 8th, 2007 · No Comments

In letzter Zeit kreisten in meinem Freundeskreis Petitionen gegen Webseiten, die für das keyword “Jew” auf google.com ganz vorne gelistet wurden. Es handelte sich um amerikanische Webseiten mit hetzerischen Inhalten gegen Juden. Allen voran ist die Seite jewwatch.com zu nennen, die scheinbar objektive Beweise für jüdische Weltverschwörungen bereitstellt.

Google hat nun eine Klarstellung veröffentlicht, diese kann man unter google.com/explanation.html nachlesen. Die Erklärung folgt dem Prinzip, dass google eine Maschine ist und Suchergebnisse inhaltlich nicht trennen kann. Ferner wird erklärt, dass die Suchergebnisse für “Jew” hetzerische Inhalte vorne listen, weil jüdische Organisationen den Begriff “Jew” sehr selten benutzen. Stattdessen werden Begriffe wie “Jewish people” benutzt. [Read more →]

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israelische Mädchennamen oder – Nennen Sie Ihre Tochter bloß nicht Dattel

October 6th, 2007 · No Comments

Vor einigen Wochen habe ich angefangen frisch gepresste Säfte zu trinken. Es gibt in Tel Aviv an jeder Ecke einen Laden, wo man solche Säfte für ca. 3 Euro kaufen kann. Dazu muss man natürlich die hebräischen Bezeichnungen für Obst kennen. Zumindest muss man das, wenn man auf Hebräisch bestellen will. Eine ganze Weile bestellte ich Tamar als Zutat für meinen Saft, im festen Glauben es würde sich um Pflaumen handeln. Irgendwann einmal erklärte mir Oren, dass es sich beim Tamar (oder Tamarim im Plural) um Datteln handelt. Tamar ist übrigens auch ein beliebter Vorname für Mädchen. Ich malte mir aus, wie das in einer Vorstellungsrunde abläuft: “Hallo, ich bin die Dattel”. Schluss mit dem Unfug, Tamar ist ein sehr schön klingender Name aus biblischen Zeiten.

Israelische Mächennamen – das Problem des B

Ein großes Problem hebräischer Mädchennamen ist das B. Das hebräische B wird je nach Kontext ‘B’ oder ‘V’ ausgesprochen. Im europäischen Sprachraum wurde es meist falsch übersetzt: die ursprüngliche Form von Jacob ist z.B. nicht Jacob sondern Jacov. Sieht man in einem Vornamenlexikon z.B. als Mächennamen aus Israel Deborah, dann handelt es sich natürlich um einen gängigen Namen in den USA. Aber in Israel wird der Name korrekt ausgesprochen, zumindest nach ursprünglicher hebräischer Lesart: Dvorah.

Hier eine Sammlung hebräischer Mädchennamen, die mir bereits zu Ohren gekommen sind.

Mädchennamen Israel (beide Geschlechter):

  • Sharon
  • Yael
BATYA Gottes Tochter
DALIYAH eine Blume
HADAR Herrlichkeit, Pracht, verziert
Chen anmutig, graziös
HILIT (Hilah) Heiligenschein, Lichtschein
IRIS eine Blume
JAEL Gazelle
KEREN Horn, Bogen
KINNERET der See Genezareth
LEVANA weiß
LIVNA ein Busch
NOGA glizernd
OSNAT ein biblischer Name
PNINA Perle
TAMAR Dattel
ZOHAR sprudelnd

Die Bedeutung der Namen in der ersten Liste ist klar gegeben. Bei der folgenden Liste treten Israelis in den Streik. Die Bedeutungen sind in der Tat teilweise problematisch. Leah bedeutet eigentlich müde oder langsam, der Name stammt aber aus dem alten Testament und wird nicht mit müde oder langsam assoziiert. Hier trotzdem die Liste:

Avigail Vaters Freude
ADIRA edel, mächtig
ANAT eine Sängerin
BATHSHEBA Tochter des Schwurs (Eid)
DALIT Bild des Wassers
LEA müde
MERAV Horizont
SMADAR Beere

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Bar Gilda Tel Aviv – mal wieder anstehen?

October 6th, 2007 · No Comments

In der Ahad-Ha’am Straße, Ecke Betzalel Jaffeh, in einem alten Bauhausgebäude befindet sich die Bar Gilda. Die Besucher sind der Kathegorie “schön” zuzurechenen, was den Andrang an der Tür – leider – vergrößert. Sie hat keine ausgefeilte Menükarte und gehört zum Standardzirkus der Stadt, ist aber dennoch eine angenhme Ausnahme im tel-aviver Kneipensumpf.

Zum einen ist es das angenheme Licht, das eher schimmert als strahlt, zum anderen ist es das Einlassprozedere, die den Eintritt – zumindest für männliche Besucher – erleichtert. Schluß mit der Lüge “heute nur für geladene Gäste” oder den dummen Fragen “wat, wer bist Du denn?” oder “wer hat dich eingeladen?” Bei “Gilda” zählt nur: Wer zuerst kommt, der trinkt zuerst. Endlich! Prost!

Oren Geller

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Ausweiskontrolle für 35jährige

October 6th, 2007 · No Comments

von Oren Geller, Journalist Israel

Da freut man sich auf den Abend in Tel-Aviv. “Gilda”, eine neue Lokalität in der Ehad-Ha’am Strasse soll begangen und alte Freunde getroffen werden. Der Wagen wird unweit der alten zentralen Busstation geparkt, obwohl die Lounge ihre Art Deco Pforten in der Nähe der Börse eröffnet hat. Ein kleiner Spaziergang durch die nächtliche “weiße Stadt” hat noch keinem geschadet, besonders dann nicht, wenn die Temparuten aufgört haben klebrig zu sein und eine angenehm kühle Briese durch den Rothschild-Boulevard weht. Fein, denkt man sich, die Rahmenbedingungen für einen guten Abend sind gesetzt. [Read more →]

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24 Stunden Supermarkt Tel Aviv AM:PM

October 5th, 2007 · No Comments

Ich steh sogar manchmal nachts auf um im AM:PM spazieren zu gehen. Es gibt in Tel Aviv eine Supermarktkette, deren Filialen 24 Stunden am Tag geöffnet haben, sieben Tage die Woche. Es gibt nur zwei Ausnahmen: Yom Kippur und der Vorabend des Holocaustgedenktages. Ansonsten kann man im AM:PM immer einkaufen, wann man lustig ist.

Die einzelnen Läden unterscheiden sich hinsichtlich der Auswahl zwar kaum, die Atmosphäre dafür um so mehr. Ich liebe beispielsweise die Filiale auf der Ibn Gvirol Ecke Jabotinsky. Das Personl ist supernett und die Atmosphäre ist sehr locker und israelisch. Die Filiale Nordau Ecke Jabotinsky erinnert mich hingegen eher an einen Touristensupermarkt.

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Kakerlake in Tel Aviv

October 5th, 2007 · No Comments

Am 10 September 2007, dem Vorabend zum jüdischen Neujahrsfest habe ich meine neue Wohnung auf einer der schönsten Straßen von Tel Aviv bezogen, der Nahum. Sehr schöne Umgebung, der Anfang der Straße wird von wunderschönen alten Bäumen geziert in denen die Vögel jeden Tag pünktlich um 5 Uhr ein gigantisches Zwitscherkonzert von sich geben. Wundervoll.

Zum Einzug habe ich mir eine Flasche guten Weins gegönnt, ihn geöffnet und das Glas auf der Küche stehen lassen. Irgendwann musste ich mal und habe bei meiner Rückkehr panisch, laut, angeekelt und entsetzt geschrieben: “Kakerlake”. Alle Mann an Bord, fertig machen zum Gefecht. Laserkanonen fertig machen! Naja, wir wollen mal nicht mit Luftgewehren auf Panzer schießen: “Scotty, machen Sie die Protonenkanonen klar!”. Mein Adrenalinpegel steigt gewaltig an, ich atmete tief durch um dem folgenden Kampf gewachsen zu sein. [Read more →]

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